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Fotos vom Jahrhundert-Hochwasser im August 2002
 
 

Eine Aufnahme aus dem Jahr 1999 mit Markierung der Hochwasser-
linien von 1954 und 2002
Die rote Linie kennzeichnet den Wasserstand bei diesem Hochwasser. Die unteren Räume waren bis auf wenige Zentimeter bis zur Decke geflutet. Alles was (noch) darin enthalten war und schwimmen konnte, "drängelte" sich an der Decke. Wir hatten noch etwas Bootsmaterial in den unteren Räumen liegen, über der Hochwasserlinie von 1954, dem bisher höchsten Wasserstand seit Bestehen des Bootshauses. Diese wurden zum Teil durcheinander geworfen und haben sich gegenseitig beschädigt/zerdrückt. Glücklicherweise erreichte das Wasser nicht den oberen Bereich mit der großen Bootshalle, den Vereins- und Umkleideräumen vom Ruder-Club und Akener Kanuten. 
Das Ruderbecken und die Werkstatt (links neben dem Bootshaus, nicht auf dem Foto) wurden bis fast Fensteroberkante geflutet. Das Magazingebäude, welches u.a. die Gruppe Motorwassersport nutzt, hatte etwa einen Meter Wasser im Vereinsraum stehen.
Die Deichkrone liegt bei 8,00 m, darauf sind noch einmal Sandsäcke aufgeschichtet. Das Hochwasser von 7,65 m liegt etwa einen dreiviertel Meter über dem letzten großen Hochwasser von 1954, wo es zu einem Deichbruch unterhalb von Aken kam. Dank der vielen freiwilligen und der berufsmäßigen Helfer kam es diesmal nicht zu einem nennenswerten Durchbruch bzw. Überlaufen über den Deich.
Aufnahme vom 18 August gegen 15.00 Uhr

Aufnahme vom 18 August gegen 15.00 Uhr, 
der Höchststand wurde erst am nächsten Tag erreicht.
Der Wasserstand am Pegelhäuschen in Aken, ablesbar im Vordergrund an der (neuen) gelben Pegelanzeige. Sie reicht bis zum Pegel 7,50 m, wo der Wasserstand gerade angekommen ist. Um weiter messen zu können, wurde provisorisch eine weitere, schwarz-weiße Meßlatte angebunden. Der Pegel stieg noch auf 7,68 m. Im Hintergrund rechts ist die Fähre zu sehen, die am anderen Elbe-Ufer festgemacht ist. Das Wasser der Elbe sieht tatsächlich so rot-braun aus, wie es auf dem Foto zu sehen ist ...
Hier ging es zum Bootshaus, wir stehen am höchsten Punkt der Straße "Am Russendamm" auf dem Damm, an der Abzweigung von der Elbstraße (siehe Karte Lageplan Bootshaus ). Das Wasser steht schon in Sichtweite (dunkler Rand), und wird noch weiter steigen, bis an die Sandsäcke heran. Zum Bootshaus ist kein Durchkommen mehr. Es heißt, dass der obere Teil des Bootshauses das Niveau der Eisenbahnschienen hat, die sich hier nicht mehr sichtbar unter den Sandsäcken verbergen ...
Das Fahrzeug rechts ist von der "Ortsfeuerwehr Reinsdorf".

Aufnahme vom 18 August gegen 15.30 Uhr

 
 
 
 

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